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Kindergarten Hettenschwil

KIGAHS

 

 

Kindergartenreise 2025

Am Donnerstag 8.5.2025 haben wir uns auf die Kindergartenreise begeben. Begleitet wurden wir von Frau Ganija und Frau Streuli. Das Wetter passte super, es war weder zu heiss noch zu kalt und trocken.

Das erste Highlight war bereits die Reise. Die Kinder durften mit dem Bus und mit dem Zug nach Baden reisen. Dort angekommen liefen wir zusammen durch das "Städtli" bis das kleine Schild auftauchte "Zur Schlossruine". Die Kinder meisterten alle super die unzähligen Stufen, dabei waren alle voller Motivation. Sie genossen die Aussicht und riefen nach jedem Meter stolz: "Lueg mol, jetzt sind mir so höch wie d Dächer vo de Hüser!" "Jetzt sind mir scho höcher als d Hüser" "Jetzt sind mir jo höcher als de Chilleturm!" Erst als wir oben waren, fehlte es den Kindern an Worten. Sie waren überaus stolz und zu gleichermassen ehrfürchtig vor der alten Ruine. Sie erzählten sich Geschichten, wie man früher Angriffe von der Burgmauer aus stoppte, wie die Ritter hier wohnten und viele Räubergeschichten mehr. Natürlich erzählte auch ich als Lehrperson, was ich wusste. Die Kinder waren voll in ihrem Element und genossen gleichzeitig die wunderbare Aussicht.
Auf der Burg konnte dann feierlich das Znüni gegessen werden. Als wir gestärkt waren, ging es um den Abstieg. Dieser verlief erwartungsgemäss viel schneller, denn der Spielplatz lockte. Der einzige Stopp musste bei einem Toitoi-WC gemacht werden, denn als die Kinder das Toitoi sahen, mussten plötzlich doch wieder ganz viele kurz Pipi.
Auf dem Spielplatz "im Graben" unter den Brückenpfeilern, waren wir bis zum Mittag die einzigen. Die Kinder konnten in vollen Zügen geniessen und den ganzen Raum für sich einnehmen.
Es gab Trampolins, eine Burg aus Holz, Klettergerüste, verborgene Tunnels, Balanciermöglichkeiten, einen riesigen Sandkasten, Wasser zum Stauen, eine Spickbahn und sogar der Brückenpfeiler wurde mit Klettermöglichkeiten erklummen.
Die Kinder waren alle sehr mutig unterwegs und erkundeten jeden Centimeter des Spielplatzes, bis es hiess "Alle holen ihre Tasche und setzen sich an den Tisch". Da wir die einzigen auf dem Spielplatz waren konnten die Kinder gemeinsam am Tisch ihr Mittagessen geniessen. Natürlich waren die Süssigkeiten das Beste daran.
Danach wurde der Spielplatz etwas voller, viele Kindergruppen stiessen dazu, doch dies bremste die KInder keineswegs. Um 13:30Uhr wurde zusammengepackt und wir machten uns dem Fluss entlang auf den Heimweg. Auch diesen Weg genossen die Kinder mit vielen "Schau mal die schönen Blumen auf dem Bakon" und "wow der Weg ist so schön!"  Zum Glück passten wir alle gemeinsam in den super hohen Glaslift. Das bescherte den Kindern noch kurz ein Europaparkfeeling.
Am Bahnhof angekommen hatten wir noch Zeit vor, die wir dann mit Glaceessen verbrachten. Die Glace hatten sich die Kinder wirklich verdient. Der Tag war wirklich super, die Kinder hatten alle so toll mitgemacht.
Auf dem Heimweg wurde es immer leiser im Bus und im Zug. Die vielen Eindrücke wurden verarbeitet und die Müdigkeit nahm zu. Immer wieder kämpften einige Kinder damit, die Augen offen zu behalten.

ALLERLEI.pngBurg.pngFahrt.pngSpielplatz.png

Friedensbrücke und neue Ansätze

Dank einer Weiterbildung sind bei uns im Kindergarten wieder neue Methoden eingetroffen. Wir haben neu die Friedensbrücke eingeführt, damit die Kinder lernen, ihre Streitigkeiten untereinander selbst zu lösen. Dabei ist klar geregelt, wie der Streit gelöst wird. Beide Kinder stellen sich auf diesen Weg aus Karten. Das erste Kind beginnt und erzählt, was seiner Meinung nach vorgefallen ist, das zweite hört einfach nur zu. Dann machen beide Kinder einen Schritt vorwärts zur nächsten Karte. Das zweite Kind erzählt aus seiner Sicht was vorgefallen ist und das andere Kind hört zu. Dann wieder einen Schritt vorwärts. Bei der nächsten Karte erzählen beide nacheinander, wie sie sich gefühlt haben in diesem Moment. Zum Schluss gehen sie wieder einen Schritt aufeinander zu und versuchen in der Mitte des Weges einen Kompromiss oder eine gemeinsame Lösung zu finden.

Noch nicht alle Kinder haben diese Methode versucht, doch ein paar Kindern hat die Brücke schon geholfen. Das schwierigste ist momentan noch, eine gemeinsame Lösung zu finden. Oftmals endet es einfach in einem "du musst mir Entschuldigung sagen".

Weiter haben wir auch die "Komplimente-Dusche" eingeführt. Das Tageskind darf sich auf einen Stuhl setzen und alle Kinder dürfen zu ihm sagen, was ihnen nettes über dieses Kind in den Sinn kommt. Auch wenn dies nur ein kleiner Tropfen auf einen grossen Stein bedeutet, haben so alle einmal schöne Rückmeldung zu sich selbst bekommen und die Kinder lernen auch, wie man sich freundlich gegenübertritt und einander auch im Alltag sagen kann, was man am anderen toll findet. Dies soll das Selbstwertgefühl der Kinder etwas stärken.

Zuletzt haben wir auch noch die Tagesnachrichten eingeführt. Ich bastelte einen Fernsehr und die Kinder bastelten dazu eine Fernbedienung. Nun darf jeden Tag ein Kind die Nachrichten im Fernsehen verkünden. Diese werden mit Bildkarten strukturiert, damit die Kinder wissen, was

sie erzählen können. Begrüssung- Wetter- Neuigkeiten- Tagesprogramm- Verabschiedung

 

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Mathematik im Kindergarten

Hier eine  Übung im Bereich Mathematik aus dem zweiten Kindergartenjahr. Die Kinder sortierten zuerst die Ziffern 1-12. So wurde der Zahlenstrahl eingeführt, der in der Schule folgen wird. Die Danach durften die Kinder ein Spiel daraus spielen. Jeweils ein Kind durfte "iluege" das andere nahm eine Ziffer weg. Das Kind musste nun herausfinden, welches Ziffer fehlte. Zum Anschluss suchten alle Kinder die Ziffern 1-12 im Kindergarten zusammen. Wer alle gefunden hatte, durfte sie zum eigenen Zahlenstrahl zusammenkleben und alle Ziffern mit einem Buntstift dreimal nachfahren. So kann Mathematik im zweiten Kindergartenjahr aussehen.

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Fasnacht im Kindergarten

Auch im Kindergarten wurde Fasnacht gefeiert.

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Advent im Kindergarten

Pünktlich zum Dezemberanfang wurde der Kindergarten weihnachtlich dekoriert. Die Kinder staunten am Montag, als sie den festlichen Kindergarten betraten, und waren voller Vorfreude. Mit der Dekoration zog auch unser Adventsritual in unserem Kindergarten ein. Dieses soll die Kinder etwas entspannen und gleichzeitig werden verschiedene Weihnachtslieder immer wieder gehört und gesungen.
Wir starten mit dem Lied „Oh Tannenbaum“, dazu legen die Kinder der Reihe nach eine gestaltete Weihnachtsbaumkugel auf das Tannenbaumplakat.
Danach darf ein Kind einen Stern von der Wand nehmen. Auf diesem ist ein Foto von den beiden Adventskindern. Die Adventskinder dürfen daraufhin das Lied „es Trukli vou Liebi“ auf dem Klangfenster begleiten (Instrumentenbogen mit verschiedenen Klangstäben, Saiten, Rasseln etc.) Dann sucht sich jeder eine/n Parter/in. Die Kinder dürfen zu zweit zum Lied „Rudolph mit der roten Nase“ tanzen. Um die Kinder dann wieder etwas zu beruhigen, bleiben sie in diesen Paaren. Eines der Kinder erhält einen Tennisball, das andere legt sich hin. Zum Lied „s gröschte Gschänk“ wird das eine Kind von seinem Partnerkind massiert. Danach werden die Rollen gewechselt.
Das Highlight der Kinder kommt zum Schluss. Die beiden Adventskinder dürfen sich in die Mitte des Kreises stellen. Während wir „de Stärn vo Bethlehem“ singen, lasse ich den einen Stern an einem transparenten Nylonfaden langsam von der Decke gleiten. Unten angekommen, wird er von den Adventskindern geleert. Darin befinden sich zwei tierische Schlüsselanhänger aus Holz, die bemalt werden können. Dann ist das Ritual zu ende und das Licht wird wieder angeschaltet.
Neu wird dann an Posten gearbeitet. Jede Woche werden 5 neue weihnachtliche Posten gezeigt, an denen die Kinder arbeiten können. Die Posten sind extra sehr unterschiedlich. Einige Posten sind zum Basteln, andere zum Genauschauen und wieder andere zum Knobeln. Die Kinder suchen aus, an was sie an diesem Tag gerne arbeiten möchten. Ist die Aufgabe erledigt, darf man sich bei Frau Mahrer einen Stempel holen und den Posten als „erledigt“ abstempeln. So erfahren die Kinder eine andere Unterrichtsform, die Werkstattarbeit, in der sie freier arbeiten können.

Präsentation1_-_PowerPoint_11.12.2024_14_51_58.png

Eigenständiges Dinosauriertheaterprojekt der "Grossen"

Die "Grossen" durften am 23. Februar selbst ein Theater zum Thema Dinosaurier einstudieren. Zuerst verteilten die Kinder die Rollen, danach besprachen sie gemeinsam die Handlung. Die Kinder achteten darauf, dass alle Kinder im Theater eine Rolle spielten. Die Handlung vollzog sich über Millionen von Jahren. Die Jungs probten eine selbst ausgedachte Dinosaurierszene, die mit einem Meteoriteneinschlag endete. 65 Millionen Jahre später waren die Mädchen im Einsatz. Sie beschlossen, Archäologinnen zu spielen, die die Dinosaurierknochen von damals fanden. Während des Probens, merkten die Kinder, dass ihnen noch Requisiten fehlten. Kurzerhand beschlossen sie daraus ein Projekt zu machen. Die Jungs bastelten im Freispiel mit Papier und Kleister Meteoriten, die Mädchen durften mit dem Laptop ein Salzteigrezept nachschlagen und selbstständig Salzteig herstellen. So entstanden auch noch Dinosaurierknochen aus Salzteig.
Am Montag durften die Kinder ihr Theaterstück dann den „Kleinen“ vorspielen.PowerPoint-Bildschirmpräsentation_-_Präsentation1_28.02.2024_16_01_26.png

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